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Die Geschichte unseres Hauses
Im Jahre 1964 wurde der „Walser Birnbaum“ von Herrn Franz und Frau Aloisia Berger errichtet. Damals lief das Gebäude unter dem Namen „Café-Gasthaus Walser Birnbaum“. Der Name stammt von unserem Gemeindezeichen Wals-Siezenheim, dem „Birnbaum auf dem Walserfelde“. Dazu gibt es die Sage von Kaiser Karl:
Im Untersberge herrscht Kaiser Karl mit seinen Helden und einer Menge hoher Herren, sie sind sämtlich, sowie der Kaiser, dahin verzückt worden. Die Untersbergmännchen sind die Untergebenen und die Vollstrecker der Befehle des Kaisers. Wenn in deutschen Landen große Bewegung herrscht oder Krieg ausbricht, so gibt der Kaiser Lebenszeichen von sich und man sieht die Untersberger bald dort, bald da. Wenn der Krieg bevorsteht, erscheinen sie in Rüstung und Waffen; in ihrer gewöhnlichen dunklen Tracht mit der Kapuze aber bei friedlichen Anlässen. Wenn dereinst der Erbfeind kommt und Deutschland in größter Not ist, wird auf dem Walserfelde eine Völkerschlacht geschlagen; dann ist des Kaisers Bart dreimal um den Tisch gewachsen, an dem er sitzt, und er rückt mit seinem ganzen Heere aus dem Untersberge heraus und es wird ein so großes Gemetzel sein, daß den Kriegern das Blut bei den Schuhen hineinrinnen wird. Der Kaiser aber geht siegreich hervor und hängt nach der Schlacht seinen Schild in der Nähe des "Himmelreiches" an den Birnbaum, der schon so oft umgehauen, stets wieder neu emporgewachsen ist. Dann bricht das Ende der Welt an.
Das Gasthaus wurde bis 1969 von der Familie Berger geführt und machte sich bald durch seine Köstichkeiten wie dem „Birnbaum-Spieß“ und die berühmten „Gitterkartoffel“ einen bekannten Namen.
Später wurde der Restaurantbereich verpachtet und danach die Frühstückspension von Frau Gerlinde Berger (Tochter) im Jahre 1983 eröffnet.